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Nebenberuflich einsteigen

Remote Sales neben dem Job

Ja — und für die meisten ist es der beste Einstieg. Denn die Rolle lässt sich zeitlich besser aufteilen als fast jede andere Nebentätigkeit.

Ja, das geht — und für die meisten ist es der beste Einstieg. Denn die Rolle lässt sich zeitlich besser aufteilen als fast jede andere Nebentätigkeit.

Worauf es dabei ankommt, ist weniger die Zahl der Stunden als ihre Planbarkeit.

Warum sich die Rolle dafür eignet

Wie viel Zeit du einplanen solltest

Für die Einarbeitung solltest du mit etwa einer Stunde täglich rechnen. Wichtig ist dabei weniger die Menge als die Regelmäßigkeit: Wer an fünf Abenden je eine Stunde übt, kommt schneller voran als jemand, der einmal pro Woche vier Stunden investiert.

Danach hängt der Umfang vom Auftraggeber ab. Für den Einstieg nebenher ist eine Handvoll Gespräche pro Woche üblich — und wenn du mehr Zeit hast, kannst du jederzeit aufstocken.

Worauf es wirklich ankommt

Nicht die Stundenzahl entscheidet, sondern wann die Gespräche stattfinden. Viele Interessenten sind am späten Nachmittag und abends gut erreichbar, weil sie tagsüber selbst arbeiten. Wer nach Feierabend Termine wahrnehmen kann, hat genau das richtige Zeitfenster. Auch im Schichtdienst klappt es gut, wenn der Dienstplan früh genug feststeht.

Welche Konstellationen gut funktionieren

Wichtig ist in jeder Konstellation: ein ruhiger Raum und ein paar feste Zeitfenster pro Woche. Wie du deine Woche sinnvoll aufteilst, schauen wir uns gern gemeinsam im Kennenlerngespräch an.

Wann der Wechsel in Vollzeit Sinn ergibt

Nicht, wenn ein guter Monat hinter dir liegt. Sondern wenn drei Dinge zusammenkommen: Deine Einnahmen sind über mehrere Monate stabil statt zufällig. Du musst Termine ablehnen, weil dein Nebenjob-Kalender voll ist. Und du hast eine Rücklage, die dich über die schwankenden ersten Monate trägt.

Dann triffst du die Entscheidung aus Sicherheit statt aus Ungeduld — und kannst dich ganz auf deine Gespräche konzentrieren.

Was dir den Start leichter macht

Patrick Reuter
Über den Autor Patrick Reuter

Gründer der Remote Sales Academy. Seit über 20 Jahren im Vertrieb, war Head of Sales und berät Unternehmen beim Aufbau ihres Vertriebs. Als Verkaufstrainer hat er über 500 Setter und Closer ausgebildet.

LinkedIn-Profil Mehr über die Academy

Häufige Fragen

Kann ich Remote Sales neben dem Job machen?

Ja, das ist für die meisten der übliche Einstieg. Setting-Gespräche dauern meist 15 bis 30 Minuten und stehen vorher im Kalender, lassen sich also in Randzeiten legen. Entscheidend ist weniger die Stundenzahl als die Verlässlichkeit der Zeitfenster.

Wie viel Zeit brauche ich dafür pro Woche?

Für die Einarbeitung sollte man mit etwa einer Stunde täglich rechnen — regelmäßig, nicht gebündelt. Für die Arbeit selbst sind beim nebenberuflichen Einstieg einige Gespräche pro Woche üblich; der genaue Umfang hängt vom Auftraggeber ab.

Wann finden die Gespräche statt?

Viele Gespräche finden auch am späten Nachmittag und abends statt, weil die Interessenten tagsüber selbst arbeiten. Für Angestellte mit festem Feierabend ist das günstig. Auch im Schichtdienst geht es, wenn der Dienstplan früh genug feststeht.

Ab wann lohnt sich der Wechsel in Vollzeit?

Wenn die Einnahmen über mehrere Monate stabil sind, du Termine ablehnen musst und eine Rücklage für die schwankenden ersten Monate da ist. Dann triffst du die Entscheidung aus Sicherheit statt aus Ungeduld.

Funktioniert das auch im Schichtdienst?

Ja, wenn der Dienstplan früh genug steht. Entscheidend ist nicht die Menge der freien Zeit, sondern ihre Planbarkeit — mit festen freien Tagen oder längerem Vorlauf lässt es sich gut einrichten. Schwieriger wird es nur, wenn du deinen Plan erst kurzfristig erfährst.

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