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Der Einstieg

Wie werde ich Setter?

Kein Abschluss, keine Zulassung, keine Prüfung. Das macht den Einstieg schnell — und unübersichtlich. Hier steht, worauf es tatsächlich ankommt.

Es gibt keinen vorgeschriebenen Ausbildungsweg zum Setter. Kein Abschluss, keine Zulassung, keine Prüfung. Das macht den Einstieg schnell — und gleichzeitig unübersichtlich, weil jeder etwas anderes erzählt.

Tatsächlich besteht der Weg aus fünf Schritten, und der Großteil der Arbeit liegt in einem davon.

Was du mitbringen musst

Die Liste ist kürzer, als die meisten erwarten:

Und was du nicht brauchst: ein Studium, eine kaufmännische Ausbildung, eine Vertriebsvergangenheit oder den klassischen „Verkäufertyp". Ruhige, zugewandte Menschen sind in dieser Rolle oft stärker als laute — weil die Arbeit zu etwa siebzig Prozent aus Zuhören besteht.

Wie der Einstieg ohne Vorerfahrung konkret gelingt, steht in Setter ohne Erfahrung.

Der Weg in fünf Schritten

  1. Verstehen, worum es geht. Was ein Setter tut, was er ausdrücklich nicht tut, und wie sich die Rolle vom Closer unterscheidet.
  2. Die Gesprächsstruktur lernen. Ein Setting-Gespräch folgt einer festen Reihenfolge: ankommen, Ablauf erklären, Lage verstehen, Auslöser finden, Ziel konkretisieren, zusammenfassen, Termin vereinbaren. Diese Struktur muss sitzen, bevor du zum ersten Mal mit einem echten Interessenten sprichst. Wie die Phasen im Detail aussehen, zeigt der Gesprächsleitfaden im Setting.
  3. Im Rollenspiel üben. Der wichtigste und meistübersprungene Schritt. Du führst das Gespräch mit jemandem, der die Rolle eines Interessenten spielt — und bekommst danach gesagt, wo du zu früh erklärt, zu wenig nachgefragt oder die Pause nicht ausgehalten hast. Ohne diesen Schritt lernst du deine eigenen Fehler erst am echten Kunden.
  4. Echte Gespräche führen und Rückmeldung bekommen. Die ersten Gespräche sind holprig. Das ist normal und geht vorbei, wenn ein Profi mithört und dir sagt, woran es lag. Wer sich in dieser Phase selbst überlassen bleibt, wiederholt dieselben Fehler immer und immer wieder.
  5. Dich bewerben. Unternehmen suchen Setter über Jobportale, LinkedIn, in Netzwerken und über Ausbildungsanbieter. Was zählt, ist nicht der Lebenslauf, sondern ob du das Handwerk wirklich gelernt hast und zuhören kannst.

Warum Wissen allein nicht reicht

Eine Gesprächsstruktur kannst du nachlesen. Wie du sie anwendest, wenn ein Gespräch anders läuft als geplant, zeigt sich erst in der Praxis. Deshalb entscheidet sich zwischen Schritt drei und vier das meiste: Die ersten echten Gespräche fühlen sich noch ungewohnt an — und genau dort hilft ein Profi, der einordnet, was gerade passiert ist. Wer diese Phase mit Begleitung durchläuft, bleibt in der Regel dabei.

Was eine gute Ausbildung auf diesem Weg leisten muss, steht in Setter-Ausbildung: Was sie leisten muss.

Die vier häufigsten Fehler von Einsteigern

Wie der erste Auftrag zustande kommt

Der übliche Ablauf: Du bewirbst dich auf eine ausgeschriebene Stelle oder wirst über ein Netzwerk vorgestellt. Es folgt ein Kennenlerngespräch mit dem Unternehmen, oft ein Probegespräch oder ein Rollenspiel, dann eine Testphase mit einer begrenzten Zahl von Terminen.

Bezahlt wird je nach Auftraggeber über ein Fixum plus Bonus, über eine reine Erfolgsvergütung pro Termin oder über eine Mischung aus beidem. Grundsätzlich sind Festanstellung und Selbstständigkeit möglich. Viele Setter arbeiten auf Rechnung, sind also selbstständig — mit Anmeldung, Rechnungsstellung, eigener Vorsorge und eigener Steuererklärung. Wie das in deinem Fall genau aussieht, klärst du mit einem Steuerberater.

Der Kreis, in dem viele Einsteiger stecken

Auftraggeber suchen Setter, auf die sie sich verlassen können. Ohne Ausbildung, ohne Referenzen, ohne Zertifikat und ohne jemanden, der dich empfiehlt, wird es schwer, überhaupt einen Auftrag zu bekommen.

DER KREIS Keine Erfahrung Keine Empfehlung Kein Auftrag

Ohne Erfahrung empfiehlt dich niemand. Ohne Empfehlung bekommst du keinen Auftrag. Und ohne Auftrag sammelst du keine Erfahrung.

Wer sich allein bewirbt, hat meist nichts in der Hand, was ihn von anderen Bewerbern unterscheidet – und dreht sich genau in diesem Kreis.

So durchbrechen wir den Kreis

Ausbildung mit Fahrplan

Von den Grundlagen über Rollenspiele bis zu den Übungscalls – du weißt, was du kannst, und kannst es zeigen.

Zertifikat als Nachweis

Zum Abschluss erhältst du ein Zertifikat der Remote Sales Academy.

Bewerbertraining

Wir arbeiten an deiner Positionierung und deinen Unterlagen und bereiten dich auf das Probegespräch beim Auftraggeber vor.

Vermittlung statt Blindbewerbung

Wir stellen dich Partnerunternehmen vor, die unsere Ausbildung kennen – 150 sind es inzwischen.

Das Vertrauen unserer Partnerunternehmen in die Ausbildung
ist dein Türöffner.

Was du jetzt tun kannst

Der erste Schritt kostet nichts: In einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst, ob dir diese Art von Gespräch liegt und wie dein Weg vom ersten Rollenspiel bis zum ersten Auftrag konkret aussehen kann.

Patrick Reuter
Über den Autor Patrick Reuter

Gründer der Remote Sales Academy. Seit über 20 Jahren im Vertrieb, war Head of Sales und berät Unternehmen beim Aufbau ihres Vertriebs. Als Verkaufstrainer hat er über 500 Setter und Closer ausgebildet.

LinkedIn-Profil Mehr über die Academy

Häufige Fragen

Wie werde ich Setter?

Es gibt keinen vorgeschriebenen Ausbildungsweg. Der übliche Weg besteht aus fünf Schritten: verstehen was die Rolle umfasst, die Gesprächsstruktur lernen, im Rollenspiel üben, echte Gespräche mit Rückmeldung führen und sich anschließend bewerben. Der zeitaufwendigste Teil ist das Üben, nicht das Lernen.

Brauche ich eine Ausbildung, um als Setter zu arbeiten?

Formal nicht — es gibt keinen geschützten Beruf und keine Zulassung. In der Praxis entscheidet, ob du im Probegespräch eines Auftraggebers überzeugst. Dafür brauchst du eine Gesprächsstruktur, die sitzt, und Übung mit Feedback. Genau das leistet eine gute Ausbildung — dazu kommen ein Zertifikat als Nachweis und Kontakte zu Auftraggebern.

Kann ich das lernen, während ich noch arbeite?

Ja, das ist der Normalfall. Entscheidend ist weniger die Menge der Zeit als ihre Verlässlichkeit — wer regelmäßig eine Stunde hat, kommt weiter als jemand, der alle zwei Wochen einen ganzen Tag investiert.

Brauche ich ein Gewerbe als Setter?

In den meisten Fällen arbeiten Setter auf Rechnung und sind damit selbstständig, was eine Anmeldung erfordert. Ob Gewerbe oder freiberuflich und was daraus steuerlich folgt, klärst du mit einem Steuerberater — das kann dir kein Ausbildungsanbieter verbindlich sagen.

Wie finde ich den ersten Auftraggeber?

Am schnellsten über einen Ausbildungsanbieter, der mit Unternehmen zusammenarbeitet und dich dort vorstellt. Daneben gibt es Jobportale, LinkedIn und Branchennetzwerke. Üblich ist ein Kennenlerngespräch, oft ein Probegespräch oder Rollenspiel, und danach eine Testphase mit einer begrenzten Zahl von Terminen.

Wie werde ich Appointment Setter?

Genauso wie Setter, denn es ist dieselbe Rolle. Die fünf Schritte oben gelten eins zu eins.

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Setter-Ausbildung: Was sie leisten mussInhalte, Ablauf und woran du eine gute Setter-Ausbildung erkennst. Gesprächsleitfaden im SettingDie 7 Phasen eines Erstgesprächs, mit Beispielsätzen und typischen Fehlern.

Herausfinden, ob das zu dir passt

In einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und wie ein Einstieg für dich konkret aussehen könnte. Unverbindlich — und wenn es nicht passt, sagen wir dir das.

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